App-Anbieter vom Verbraucherschutz abgemahnt

Kleine Programme, die das Leben leichter oder schöner machen sollen oder kurz und knapp eine „App“. Dieses Prinzip und vor allem auch das Wort haben ihren Weg in den deutschen Sprachgebrauch gefunden. Tablets und Smartphones lassen die Nutzung dieser kleinen Programme zu und die Besitzer gieren praktisch nach den Apps. Aber jetzt wurde bekannt, dass zehn Anbieter Kundendaten ausgelesen und weiterverarbeitet haben.

Reaktion der großen Anbieter

Microsoft und Nokia haben dies jetzt eingestellt. Mit diesem Zugeständnis haben sie aber auch ihren Fehler eingesehen. Google und Apple lassen es hingegen auf die Klagen des Verbraucherschutzes ankommen. Dieser hat 25 Klauseln bei den beiden Anbietern beanstandet. Insbesondere sind die Bedingungen zur Kündigung und das Widerrufsrecht nicht ausreichend im Sinne des Kunden geregelt. Auch Samsung ist in diesen Bereichen mit immerhin 19 Klauseln beteiligt. Eine Entscheidung steht noch aus.

Apps zu beliebt um darauf zu verzichten

Ganz unabhängig von der Klage des Verbraucherschutzes sind Apps in ihrer Beliebtheit ein Eckpfeiler für den Erfolg der Smartphones und Tablets. Diese kleinen Programme erweitern den Umfang an Funktionen, Anwendungen und Spielen ungemein. Für viele Kunden besteht der größte Reiz darin, regelmäßig neue Apps auszuprobieren. Teilweise sind diese kostenpflichtig, diverse sind aber auch kostenfrei verfügbar.

Das Produkt hinter der App

Laptops und Tablets sind als Hardware unumgänglich, wenn eine App genutzt werden soll. Lenovos Android-Tablets oder andere Produkte mit dem Betriebssystem von Google sind, ebenso wie die Produkte von Apple, sehr beliebt. Außerdem bieten diese die größte Bandbreite im Sektor der Apps. 962 Millionen Apps wurden 2011 heruntergeladen.

 

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